Die Auslagerungsdatei ist dazu gedacht, den Speicherbedarf zu decken, wenn der Arbeitsspeicher schon vollständig mit Daten gefüllt ist. Ab diesem Punkt speichert Windows 7 die anfallenden Daten in die Auslagerungsdatei. Besitzt man einen PC mit ausreichend Arbeitsspeicher, kann man das Schreiben in die Auslagerungsdatei deaktivieren. Dadurch fallen einige Festplattenzugriffe weg, was die Performance erhöht.
Wieviel GB RAM sollte man im Rechner verbaut haben, damit die Auslagerungsdatei deaktiviert werden kann?
Grundsätzlich kommt es immer darauf an, wie viel Arbeitsspeicherreserven zur Verfügung stehen. Bei den meisten Windows-Usern sollten 4-8 GB RAM ausreichen.
Wenn Sie viel mit Videobearbeitung, Fotobearbeitung oder aufwändigen Spielen zu tun haben, sollte man unter Umständen eher 6-8 GB verbaut haben, wenn die Auslagerungsdatei nicht mehr genutzt werden soll.
Sie haben die Auslagerungsdatei deaktiviert und jetzt stürzt Windows nach einiger Zeit ab, friert ein oder ein Bluescreen erscheint?
Prüfen Sie, ob genügend Arbeitsspeicher installiert ist und wie hoch die Speicherauslastung ist (Taskmanager aufrufen). Wenn der Arbeitsspeicher voll ist und eine Anwendung jedoch noch mehr Speicher benötigt, hat Windows nicht mehr die Möglichkeit, in die Auslagerungsdatei zu schreiben, weil dies deaktiviert ist. Die Konsequenz daraus: neue Daten können nicht zwischengespeichert werden und der PC stürzt in irgendeiner Form ab oder bleibt stehen.
Lösung:
Mehr Arbeitsspeicher installieren und/oder die Nutzung der Auslagerungsdatei wieder aktivieren (Anleitung).
Auslagerungsdatei soll aktiviert bleiben: Was kann optimiert werden?
Schauen Sie sich unseren Artikel "Pagefile defragmentieren (Auslagerungsdateien, virtueller Arbeitsspeicher optimieren)" an. Ein weiterer Tipp ist dieser Artikel: "Virtueller Arbeitsspeicher (Auslagerungs-Dateien, Pagefile) – Optimale Größe anpassen"